Was tun?!
Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Vegesack
und Freizi Alt-Aumund, Freitag, 16. Juni 2017

Untenstehend finden Sie das Tagesprogramm
(Änderungen vorbehalten)

Um Anmeldungen zu den Workshops wird gebeten unter: werkstatt.antidiskriminierung@gmx.de

 


Workshops am Vormittag
(Ort: Gustav-Heinemann Bürgerhaus)


Poetry Slam-Workshop
Ihr wollt Eure eigenen Gedanken gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in Worte fassen und sie vielleicht sogar vor Publikum vortragen? Slam Poetry verbindet genau das: Texte schreiben und performen! In diesem Workshop suchen wir gemeinsam nach Schreibanlässen und Assoziationen, basteln an Euren Textideen und üben das Vortragen.
(Sebastian Butte, Slammer Filet)

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, ab 14 Jahren, max. 20 Teilnehmende


Was tun?! Und nun?!
Ideen einbringen und eigene Projekte umsetzen
Das mobile Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie stellt Gelder für Eure Projekte zur Verfügung. Ihr entscheidet mit, wofür die Gelder genutzt werden! Gemeinsam entwickeln wir Eure Ideen für eine gerechtere Gesellschaft und gegen menschenverachtendes Denken zu Projekten. Damit kann es dann nach dem Aktionstag weitergehen.
(Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie)

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, zwischen 13 und 21 Jahren, max. 15 Teilnehmende


Politischer Samba-Workshop
Du hast Spaß am Rhythmus und hast Lust in einer Trommelgruppe Krach zu machen? Du brauchst keinerlei musikalische Vorkenntnisse! Der Workshop ist auch für Anfänger*innen! Rhythms of Resistance ist ein transnationales Netzwerk politisch aktiver Samba-Gruppen, die Musik, Tanz und auffällige Kleidung benutzen um zum Beispiel auf Demos oder anderen Aktionsformen mitzuwirken.
Mehr Infos auf: https://www.rhythms-of-resistance.org
(Rhythms of Resistance Bremen)

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, offen für alle Interessierten,
max. 20 Teilnehmende


Was ist schon normal?
Ein Workshop zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Menschen, die in irgendeiner Form anders sind, erleben häufig Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung. Dieser Workshop gibt Raum für die emotionale und rationale Auseinandersetzung mit Klischees und Vorurteilen. Warum ist das Wort „SCHWUL“ das am häufigsten verwendete Schimpfwort, auch wenn fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung lesbisch, schwul/gay, bisexuell, trans* oder queer (LGTBQ) lebt? Voraussetzung für die Teilnahme ist Deine Bereitschaft zur Mitarbeit. Wir freuen uns, wenn Du eigene Themen und Fragen zu dem Bereich LGBTQ mitbringst. Alle Fragen sind erlaubt (aber vielleicht werden nicht alle Fragen beantwortet.
(Rat&Tat-Zentrum Bremen)

10:30 Uhr bis 12:30 Uhr, ab 14 Jahren, max. 24 Teilnehmende


Workshop zu Alltagsrassismus
Rassismus kann sich im Alltag offen oder sehr versteckt zeigen. Zusammen wollen wir erarbeiten, wie Alltagsrassismus funktioniert und wie er sich unterbrechen lässt
(ReflACT – rassismuskritische Praxisreflektion)

10:30 Uhr bis 13:00 Uhr, ab 16 Jahren, max. 15 Teilnehmende


 

 


Workshops am Nachmittag
(Ort: Gustav-Heinemann Bürgerhaus)


Ausgrenzung und Diskriminierung beim Fußball
Wie ist die Situation in den Fußballstadien? Wie sieht es dort mit Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie aus?
Und was können wir dagegen tun?
(Fanprojekt Bremen)

13:30 Uhr bis 15:30 Uhr, ab 15 Jahren, max. 15 Teilnehmende


Graffiti gegen Ausgrenzung (Ort: Freizi Alt-Aumund)
Ziel des Workshops ist es, allen Teilnehmer*innen die Kunst des Graffiti sowohl inhaltlich als auch praktisch näherzubringen – Geschichte des Graffiti, Sprühtechniken, Zeichnen und Üben auf Papier. Als Abschluss wollen wir gemeinsam eine Wand gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gestalten.
(Wiebke und Tobi)

13:30 Uhr bis 18:30 Uhr, ab 13 Jahren, max. 20 Teilnehmende


Argumentationstraining gegen rassistische Stimmungsmache
Ein Bürger*inneninformationsabend in einem beliebigen Stadtteil in Bremen: Es geht um die Einrichtung einer neuen Unterkunft für Geflüchtete in der Nachbarschaft. Dabei kommt es zu massiver rassistischer Hetze.
Wie können wir durch unser Handeln Einfluss nehmen, wenn Redebeiträge, Fragen und Kommentare Vorurteile über und Angst vor Geflüchteten schüren? Auf praktischen Erfahrungen aufbauend, wollen wir durch die Erarbeitung von Modellszenen gemeinsam versuchen, Ideen zu entwickeln und ausprobieren, wie in solchen Situationen reagiert werden kann.
(Interventionistische Linke (IL) Bremen)

13:30 Uhr bis 15:30 Uhr, ab 13 Jahren, max. 20 Teilnehmende


Workshop für all_nogender:
Alltagssexismus und was wir dagegen tun können
Sexismus ist ein Phänomen, mit dem wir es alltäglich zu tun haben. Ob sexuelle Belästigung auf der Straße, Körpernormen und Schönheitsideale in den Medien oder ungleiche Löhne bei gleicher Arbeit, Sexismus nervt und beraubt uns unserer Freiheiten; sowohl im öffentlichen Raum als auch bei der individuellen Gestaltung unserer Zukunftsvisionen und Ziele. Aus diesem Grund wollen wir in dem Workshop einen Raum schaffen, in dem wir uns gegenseitig von unseren Erfahrungen berichten können, gesellschaftliche Strukturen verstehen und kritisieren lernen und unsere Handlungsoptionen erweitern. Wir werden über persönliche Erfahrungen sprechen und uns gegen die alltäglichen Zumutungen wappnen.
(Arbeitskreis Geschlechterreflektierende Bildungsarbeit der DGB-Jugend Bremen)

13:30 Uhr bis 18:00 Uhr, ab 16 Jahren, max. 15 Teilnehmende


Rap-Workshop
Rap ist inzwischen ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und stark verankert in der Jungend- und auch Erwachsenenkultur. Jede*r hat einen Bezugspunkt zur gesprochenen bzw. geschriebenen Kunst. Ob es in Richtung Spoken Word geht, was in Poetry Slam und Rap einzuordnen wäre, oder in Richtung Rap in Kombination mit Jazz Musik oder andere Richtungen. Genauso ist jede*r von einem oder mehreren gesellschaftlichen oder sozialen Missständen betroffen, was den inhaltlichen Anreiz im Rap gibt. In meinem Workshop finden wir heraus wo bei den Einzelnen diese beiden Bezugspunkte zu finden sind um daraus etwas 100% authentisches zu kreieren. Denn wie der Rapper Megaloh schon sagte:
„Einzige Mucke wo man das was man sagt auch verkörpern muss“!
(Adu)

13:30 Uhr bis 18:30 Uhr, ab 14 Jahren, max. 12 Teilnehmende

 


 Offene Angebote am Nachmittag


Transpis malen (Ort: Freizi Alt-Aumund)
Alle die Lust haben Transpis gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu malen, sind herzlich willkommen!
(Katzensprung – Info- und Freiraum Bremen-Nord)

15:30 Uhr bis 18:30 Uhr, offen für alle Interessierten


Vortrag: Wenn Sätze zu Brandsätzen werden:
Hetze gegen Geflüchtete im Netz (Ort: Gustav-Heinemann Bürgerhaus)
Im Internet finden Rassist*innen einen Kanal für Hass und Hetze gegen Geflüchtete. Wie finden die Hassbotschaften über die sozialen Netzwerke ein breites Publikum? Und welche Gefahren gehen davon aus? Auch in Bremen nutzen rechtsextreme und rechtspopulistische Kräfte die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke um Stimmung gegen Geflüchtete zu machen. Anhand von Bremer Beispielen wird aufgezeigt, mit welchen Methoden Hass gesät wird.
(pro aktiv gegen rechts – mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven in Trägerschaft von VAJA e.V.)

16:00 Uhr bis 17:30 Uhr, offen für alle Interessierten


Führung zu Stolpersteinen in Vegesack
Die so genannten Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Die 10 x 10 cm große Messingoberfläche der Steine gibt meist am letzten selbst gewählten Wohnort Auskunft über Namen und Lebensdaten der Verstorbenen. Wiltrud Ahlers erzählt im Rahmen einer Führung vom Schicksal der  in Vegesack verfolgten NS-Opfer.

16:30 Uhr, Treffpunkt ist der Platz vorm Kino, die Führung dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden.


Siebdruck (Ort: Freizi Alt-Aumund)
Wir haben in begrenztem Umfang Sportbeutel und Taschen da. Bringt gerne auch Eure eigenen Shirts, Pullover, Taschen etc. mit und lasst diese konstenlos bedrucken.

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr


Vortrag/Workshop: Denkort Bunker Valentin –
Fragen die wir uns immer wieder neu stellen, (Ort: Gustav-Heinemann Bürgerhaus) Der Bunker Valentin ist die Ruine einer U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine aus dem Zweiten Weltkrieg. Heute ist er aber auch ein internationaler Ort der Erinnerung an den Krieg und an die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft. Wir laden alle Interessierten ein, sich gemeinsam über Fragen und Bezüge sowie wechselnde Perspektiven auf den Denkort Bunker Valentin auszutauschen.
(Freie pädagogische Mitarbeiter*innen, Denkort Bunker Valentin)

17:30 Uhr bis 19:00 Uhr, offen für alle Interessierten

 


Ausstellungen (Ort: Gustav-Heinemann Bürgerhaus)


„Let’s talk about … – Gegen Rechtsextremismus“ Stadtjugendring Bremerhaven e.V.

10:00 Uhr bis 19:00 Uhr


Gestern-Heute-Morgen – Ein Einblick in das Entstehen eines Archivs zu Fluchtbewegungen seit 1945 Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V.

10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 


Abendprogramm (Ort: Freizi Alt-Aumund)


Ab 19:00 Uhr Präsentation von Workshoparbeiten, Poetry Slam, Siebdruck, Musik…Gemeinsam Feiern und Tanzen
Moderation: Sebastian Butte
Musik: DJ Smiles

 

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